Verbotene Stadt in Wünsdorf

Wünsdorf bei Zossen (Brandenburg) hat ebenfalls wie die Heilanstalten eine lange Geschichte. Schon in der Kaiserzeit befanden sich dort Truppenübungsplätze, Kasernen und eine kaiserliche Turnanstalt. Später nutzten die Nazis das Gelände und etablierten u.a. die Heeressportschule. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es vom sowjetischen Militär übernommen. Bis zu 60 000 Soldaten lebten mit Angehörigen strikt abgeschottet von der sie umgebenden Bevölkerung, der der Zutritt strengstens verwehrt war - deshalb auch der Name "Verbotene Stadt". Inventar sucht man bis auf ein paar wenige Ausnahmen auch hier vergebens - die Russen hatten bei der Auflösung des Standortes alles mitgenommen.
Auch hier verfallen die Gebäude und warten auf Investoren.

(März 2018)